Informationen für Stiftungen

Stif­tun­gen lei­sten einen wich­ti­gen Bei­trag, um Pro­jek­te und Ange­bo­te von Epi-Suis­se zu finan­zie­ren, denn nur ein Teil der benö­tig­ten Mit­tel sind durch die öffent­li­che Hand gedeckt. Als gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on sind wir der Trans­pa­renz ver­pflich­tet. Über die Aus­ga­ben legen wir in unse­rem Jah­res­be­richt und in unse­rer Jah­res­rech­nung Rechen­schaft ab. Auf Wunsch erstel­len wir für Stif­tun­gen auch detail­lier­te Abrech­nun­gen zu ein­zel­nen Pro­jek­ten und Angeboten.

Wir danken herzlich!

Zahl­rei­che Stif­tun­gen, Kirch­ge­mein­den und Fir­men haben Epi-Suis­se im Jahr 2019 unter­stützt. Für die­ses Enga­ge­ment zugun­sten von Men­schen mit Epi­lep­sie und ihren Ange­hö­ri­gen dan­ken wir von Herzen.

Adec­co medical
Angel Dogs
Arthur-Widmer-Stiftung
Carl und Eli­se Else­ner-Gut Stiftun
Desi­tin Phar­ma GmbH
Ebnet-Stiftung
Eltern­ver­ein Aarau
Evang. Kirch­ge­mei­ne Sulgen
Evan­ge­lisch-refor­mier­te Kirch­ge­mein­de Zürich
Exe­cu­ti­ve Tra­vel Air­port SA
Fon­da­ti­on Gaydoul
Fon­da­ti­on Grumbach
Fon­da­ti­on Trans­port Han­di­cap Vaud
Gott­fried und Julia Ban­ger­ter-Rhy­ner Stiftung
Kirch­ge­mein­de Gerzensee
MBF Foundation
Migros Kulturprozent
Minel­li AG
Phar­ma Eisai
Socié­té de la Lote­rie de la Suis­se Romande
Stif­tung Ambroi­se Jac­ques Mathieu und Marie-Eugè­ne Mathieu
Swis­s­ana­ly­se Invest GmbH
Textrans
Urs Pfi­ster Haus­tech­nik AG
Wal­ter Züt­tel Stiftung

Vie­le Stif­tun­gen unter­stüt­zen bestehen­de oder neue Pro­jek­te, jedoch auch bewähr­te Ange­bo­te. Für fol­gen­de Projekte/Angebote sam­melt Epi-Suis­se spe­zi­fisch Unterstützung:

Unse­re Sozi­al­be­ra­tung ist regel­mäs­sig in ver­schie­de­nen Regio­nen der Schweiz (Bern, Basel, Aar­gau, Roman­die) prä­sent und berät Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge in der Regi­on, in der sie zuhau­se sind. Epi-Suis­se schliesst damit eine Lücke in der Ver­sor­gung Epi­lep­sie­be­trof­fe­ner und Ange­hö­ri­ger und kommt dem wach­sen­den Bedürf­nis nach indi­vi­du­el­ler Beglei­tung nach. Erfah­ren Sie mehr über das Ange­bot Sozi­al­be­ra­tung.

Erlei­den Betrof­fe­ne in der Öffent­lich­keit einen epi­lep­ti­schen Anfall, rufen Pas­san­ten häu­fig die Ambu­lanz. Medi­zi­nisch ist dies sel­ten nötig, da fast alle Anfäl­le von sel­ber enden. So ver­ständ­lich die Alar­mie­rung aus Sicht der Pas­san­ten ist, so unan­ge­nehm sind die Fol­gen für die Betrof­fe­nen: Die Rech­nun­gen für die Ambu­lanz müs­sen sie häu­fig sel­ber bezah­len, weil die Kran­ken­kas­se nur einen gerin­gen Teil der Kosten deckt. Epi-Suis­se bemüht sich hier um Auf­klä­rung, arbei­tet an einer Anpas­sung der gesetz­li­chen Vor­ga­ben und unter­stützt Betrof­fe­ne, die auf unge­deck­ten Ambu­lanz­ko­sten sit­zen unkom­pli­ziert mit finan­zi­el­ler Direkthilfe.

Tie­fes Ver­ständ­nis für die Situa­ti­on und das Erle­ben von ande­ren Betrof­fe­nen und Erfah­run­gen von Men­schen, die schon lan­ge mit Epi­lep­sie leben – davon lebt die Selbst­hil­fe. Mit dem Pro­jekt My.EpiCoach för­dert Epi-Suis­se den indi­vi­du­el­len Aus­tausch und möch­te Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen mög­lichst rasch nach der Dia­gno­se mit einem Epi-Coach einen «Beglei­ter» an dies Sei­te stel­len, der oder die ihre per­sön­li­chen Erfah­run­gen wei­ter­ge­ben und damit zu unter­stüt­zen ver­mag. Erfah­ren Sie mehr über My.EpiCoach.

Ob jemand mit 4, 14, 40 oder 74 Jah­ren sei­nen All­tag mit Epi­lep­sie bestrei­tet oder sogar neu mit der Dia­gno­se kon­fron­tiert ist, bedeu­tet, dass sich ganz unter­schied­li­che Fra­gen für Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge stel­len. Die vier­tei­li­ge Rei­he «epi-gui­de» deckt alle Lebens­al­ter (Kind­heit, Jugend­al­ter, Erwach­se­nen­al­ter, Senio­ren­al­ter) ab und erläu­tert neben einer kur­zen medi­zi­ni­schen Ein­füh­rung die Fol­gen im All­tag, im sozia­len Leben, im Beruf, Frei­zeit, Fami­lie, Part­ner­schaft und in Bezug auf die finan­zi­el­le Absi­che­rung. Bereits erschie­nen sind die Bro­schü­ren «Kin­der und Epi­lep­sie» sowie «Jugend­li­che und Epi­lep­sie». 2020 erscheint «Erwach­se­ne und Epi­lep­sie» und 2021 «Epi­lep­sie ab 60 Jahren».

Wenn jeder­zeit ein Anfall droht, sind vie­le regu­lä­re Feri­en­wo­chen für Erwach­se­ne mit Epi­lep­sie nicht geeig­net. Für Sie bie­tet Epi-Suis­se jedes Jahr eine Feri­en­wo­che an. Sie bie­ten einen siche­ren Rah­men in Bezug auf die Anfäl­le, ein Betreu­ungs­team, das im Umgang mit den Anfäl­len geschult ist und Mit­rei­sen­de, für die Epi­lep­sie nichts Aus­ser­ge­wöhn­li­ches ist. In den Feri­en­wo­chen für Kin­der und Jugend­li­che erle­ben die Teil­neh­men­den span­nen­de Aben­teu­er, wäh­rend die Eltern eine Woche Ent­la­stung vom Betreu­ungs­all­tag erfah­ren. Die Feri­en­gä­ste decken mit ihrem Kosten­bei­trag nur einen klei­nen Teil der Kosten. Um siche­re und auch span­nen­de Feri­en anbie­ten zu kön­nen, sind wir jedes Jahr auf Spen­den angewiesen.

Wer viel über Epi­lep­sie weiss und sei­ne Krank­heit ver­steht, kann Ein­schrän­kun­gen für sich sel­ber bes­ser ein­schät­zen und ins­ge­samt bes­ser mit der Krank­heit umge­hen. Das för­dert letzt­lich die Akzep­tanz der Dia­gno­se und die sozia­le Teil­ha­be und Inte­gra­ti­on. Mit ver­schie­de­nen Kur­sen, Wei­ter­bil­dun­gen und Tagun­gen ermög­licht Epi-Suis­se Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen sich zen­tra­les Wis­sen anzu­eig­nen und sich aktiv mit der Krank­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Neben dem Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen, ist auch der Kon­takt zu Fach­per­so­nen am Tag des Kur­ses für die Teil­neh­men­den enorm wert­voll. Die Kurs­an­ge­bo­te sind nicht kosten­deckend, wes­halb Epi-Suis­se hier auf Spen­den ange­wie­sen ist. Je nach Aus­rich­tung ist es auch mög­lich, ganz kon­kre­te Ange­bo­te oder Anläs­se finan­zi­ell zu unterstützen.