Grund­sätz­lich spricht nichts gegen eine COVID-19-Imp­fung bei bestehen­der Epi­lep­sie. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Risi­ken einer Imp­fung gerin­ger sind als die einer Erkran­kung an COVID-19. Eine Epi­lep­sie allei­ne führt nicht zu einem erhöh­ten Risi­ko für einen schwe­ren Ver­lauf, hal­ten Sie sich des­halb bei den Impf­vor­ga­ben an die Ihrer Alters­grup­pe.
Die Schwei­ze­ri­sche Epi­lep­sie Liga emp­fiehlt aus­ser­dem: “Jede Imp­fung kann kurz­fri­sti­ge Erkran­kungs­zei­chen wie Kopf­schmer­zen oder Fie­ber aus­lö­sen. Weil Fie­ber in man­chen Fäl­len epi­lep­ti­sche Anfäl­le aus­lö­sen kann, emp­feh­len wir in die­sem Fall, die Kör­per­tem­pe­ra­tur durch Waden­wickel oder fie­ber­sen­ken­de Medi­ka­men­te zu sen­ken. Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Impf­stoff und Anti­kon­vul­si­va sind äus­serst unwahrscheinlich.”

Eine aus­führ­li­che Stel­lung­nah­me fin­den Sie zudem in der Infor­ma­ti­on des Epi­lep­sie­zen­trums Frei­burg von Janu­ar 2021. Auf Eng­lisch fin­den Sie hier das gemein­sa­me State­ment von IBE und ILAE.