Finanzen und Recht

Mit der Dia­gno­se Epi­lep­sie stel­len sich sehr rasch finan­zi­el­le oder juri­sti­sche Fra­gen. Wir haben die wich­tig­sten Fra­gen und Ant­wor­ten für Sie zusammengetragen.

Finan­zen
Recht
Bera­tung

Finanzen

Die Ursa­chen bei finan­zi­el­len Pro­ble­men sind viel­fäl­tig und nicht sel­ten sind die Wege in die finan­zi­el­le Kri­se kurz. Wer aber finan­zi­ell in der Klem­me steckt und nicht mehr ein und aus weiss, wagt oft nicht, Hil­fe ein­zu­for­dern. Doch genau dies ist kei­ne Schan­de – und je frü­her man Hil­fe holt, desto bes­ser lässt sich die Kri­se bewältigen.

Meist zie­hen die Pro­ble­me wei­te Krei­se; wer die Arbeits­stel­le ver­liert, hat mög­li­cher­wei­se eben­falls Bezie­hungs­pro­ble­me oder gesund­heit­li­che Sor­gen. Und wer trotz Lohn­ar­beit nicht über die Run­den kommt, hat oft gleich­zei­tig Pro­ble­me bei der Wohnungssuche.

Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sor­gen, hat Anspruch auf per­sön­li­che und wirt­schaft­li­che Hil­fe. Jede poli­ti­sche Gemein­de hat einen Sozi­al­dienst, der in die­sem Fall weiterhilft.

Neben der Sozi­al­hil­fe sol­len mög­li­che Ansprü­che an die Sozi­al­ver­si­che­run­gen wie Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV), Inva­li­den­ver­si­che­rung (IV), Pen­si­ons­kas­se, Alters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung (AHV), Ergän­zungs­lei­stun­gen, Kran­ken­kas­sen­prä­mi­en­ver­bil­li­gung (IPV) etc. abge­klärt wer­den. Sie­he dazu unse­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma «Ver­si­che­rung» und «Recht».

Neben den öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen exi­stie­ren es eine gros­se Anzahl an kirch­li­chen und pri­va­ten Bera­tungs- und Anlauf­stel­len. Die­se klä­ren die Ansprü­che und hel­fen unbü­ro­kra­tisch und hand­fest, teil­wei­se auch mit Sofort­hil­fen wie Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten oder Essensabgaben.

Auch Epi-Suis­se berät Betrof­fe­ne, die mit finan­zi­el­len Eng­päs­sen kämp­fen und unter­stützt, die rich­ti­ge Anlauf­stel­le und Ent­la­stung zu fin­den. Kon­tak­tie­ren Sie unse­re Bera­tung, falls Sie Rat brauchen.

Recht

Men­schen mit Epi­lep­sie und Eltern epi­lep­sie­be­trof­fe­ner Kin­der sind mit einer Viel­zahl von juri­sti­schen Fra­gen kon­fron­tiert. Ins­be­son­de­re sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Fra­gen prä­gen den Alltag.

Wei­ter ste­hen aber auch Fra­gen um die Selbst­stän­dig­keit oder Unter­stüt­zung im All­tag eines Erwach­se­nen oder eines Kin­des, das bald die Voll­jäh­rig­keit erreicht, im Zen­trum. Brau­che ich einen Bei­stand oder mein voll­jäh­ri­ges Kind? Wer soll der Bei­stand sein und wel­che Berei­che sol­len gere­gelt wer­den? Die­se und wei­te­re Fra­gen sind im Erwach­se­nen­schutz­recht fest­ge­legt, das 2013 in Kraft trat und das Vor­mund­schafts­recht ablöste.

Die Selbst­be­stim­mung der betrof­fe­nen Men­schen soll im neu­en Recht beson­ders gestärkt wer­den. Statt wie bis anhin Lai­en sol­len nun Fach­leu­te indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung mit mass­ge­schnei­der­ten Bei­stand­schaf­ten bie­ten. Was muss wann und wo unter­nom­men wer­den, damit Men­schen mit Epi­lep­sie ihre Ansprü­che früh­zei­tig erken­nen und anmel­den kön­nen? Wel­che Rech­te und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten gibt es?

Epi-Suis­se unter­stützt Sie bei sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Fra­gen und Fra­gen zum Erwach­se­nen­schutz­recht und ver­mit­telt Ihnen Kon­tak­te zu Exper­ten in die­sem Bereich. Neh­men Sie hier­für mit uns Kon­takt auf.

Die fol­gen­den bei­den Rechts­be­ra­tungs­stel­len und Online-Infor­ma­tio­nen hel­fen eben­falls weiter:

Beratungsstellen

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