Freundeskreis

Jeder Mensch braucht Freun­de, die ihn in schwie­ri­gen Zei­ten stüt­zen und ent­la­sten. Viel­leicht sind Sie als Freund eines Epi­lep­sie­be­trof­fe­nen zum ersten Mal mit die­ser Krank­heit in Kon­takt und viel­leicht macht ihnen dies auch Angst. Spre­chen Sie dies ruhig an und fra­gen Sie ihren betrof­fe­nen Freund über die Krank­heit aus.

Die beste Unter­stüt­zung, die Freun­de epi­lep­sie­be­trof­fe­nen Men­schen geben kön­nen, ist die Freund­schaft, in der das Risi­ko eines epi­lep­ti­schen Anfalls mit­ge­tra­gen wer­den. Infor­mie­ren Sie sich über die Krank­heit, über die Reak­ti­on im Not­fall und fra­gen Sie ihren betrof­fe­nen Freund/ihre betrof­fe­ne Freun­din, wie sie bei einem Anfall rich­tig reagie­ren müssen.

Ganz beson­ders kön­nen Sie Epi­lep­sie­be­trof­fe­ne unter­stüt­zen, indem Sie die Gren­zen respek­tie­ren, die die­se wegen der Krank­heit ein­hal­ten müs­sen: Der Betrof­fe­ne soll­te kein Alko­hol trin­ken? Dann ani­mie­ren Sie ihn nicht. Der Betrof­fe­ne muss auch am Wochen­en­de mög­lichst um 23 Uhr im Bett sein? Hel­fen Sie mit, das Abend­pro­gramm ent­spre­chend zu gestal­ten und spot­ten Sie nicht dar­über. Der Betrof­fe­ne darf nicht ins Was­ser? Dann lei­sten Sie ihm doch im Trocke­nen Gesell­schaft oder suchen Sie ande­re Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen.

Und wenn Sie ihre Soli­da­ri­tät nicht nur auf per­sön­li­cher Ebe­ne zei­gen wol­len, son­dern umfas­sen­der: Wer­den Sie Mit­glied von Epi-Suis­se.