Jede Geschichte ist einzigartig. Epilepsie wird von jedem Menschen anders erlebt. Joanne Pernet, die selbst betroffen ist, hat deshalb andere Betroffene gebeten, ihr ihre persönlichen Geschichten zu erzählen – und daraus ein Buch gemacht.
Ihr seid nicht allein.
Mit dieser Botschaft hat Joanne Pernet Menschen mit Epilepsie eingeladen, ihre Geschichte zu erzählen. Sie machen Mut und schenken Hoffnung. Die entstandenen persönlichen Erfahrungsberichte über Herausforderungen, Hoffnungen und den Alltag mit der Erkrankung veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der Autorin.
«Ein langer Weg zu mir selbst.»
Schon als Kind fühlte sich Joanne oft anders. Erst später verstand sie, weshalb. In ihrem persönlichen Erfahrungsbericht erzählt sie von ihrer Kindheit mit Epilepsie, von Rückschlägen, Zweifeln und dem langen Weg, sich selbst anzunehmen. Eine Geschichte über Mut, Durchhaltewillen und die Erkenntnis, dass aus einer vermeintlichen Schwäche auch eine Stärke entstehen kann.
«Offenheit gibt Halt.»
Epilepsie hat Krystels Leben in vielerlei Hinsicht geprägt – als Frau, Mutter und Berufstätige. Offen berichtet sie von Schuldgefühlen, schwierigen Entscheidungen und belastenden Momenten, aber auch von Menschen, die sie auf ihrem Weg unterstützt haben. Ein eindrücklicher Erfahrungsbericht darüber, wie wichtig Offenheit, Vertrauen und ein unterstützendes Umfeld sind.
«Ich bin mehr als meine Diagnose.»
Théo wünscht sich vor allem eines: dass Menschen mit Epilepsie nicht auf ihre Diagnose reduziert werden. In seinem Erfahrungsbericht spricht er über seinen Weg mit Epilepsie und Autismus, über Mobbing, geplatzte Berufsträume und den Wunsch, einfach als Mensch gesehen zu werden. Seine Geschichte macht deutlich, wie wichtig Verständnis, Chancengleichheit und echte Teilhabe sind.
«Nicht allein mit der Krankheit.»
Norah war erst zwölf Jahre alt, als sie ihren ersten epileptischen Anfall erlitt. Heute spricht sie offen über ihre Erfahrungen und möchte dazu beitragen, dass mehr Menschen über Epilepsie Bescheid wissen. Gemeinsam mit ihrer Mutter erzählt sie von Ängsten, Hoffnung und dem Weg zurück in einen unbeschwerten Alltag.