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Finanzen und Recht 2017-09-21T19:17:16+00:00

Finanzen und Recht

Mit der Diagnose Epilepsie stellen sich sehr rasch finanzielle oder juristische Fragen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengetragen.

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Die Ursachen bei finanziellen Problemen sind vielfältig und nicht selten sind die Wege in die finanzielle Krise kurz. Wer aber finanziell in der Klemme steckt und nicht mehr ein und aus weiss, wagt oft nicht, Hilfe einzufordern. Doch genau dies ist keine Schande – und je früher man Hilfe holt, desto besser lässt sich die Krise bewältigen.

Meist ziehen die Probleme weite Kreise; wer die Arbeitsstelle verliert, hat möglicherweise ebenfalls Beziehungsprobleme oder gesundheitliche Sorgen. Und wer trotz Lohnarbeit nicht über die Runden kommt, hat oft gleichzeitig Probleme bei der Wohnungssuche.

Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe. Jede politische Gemeinde hat einen Sozialdienst, der in diesem Fall weiterhilft.

Neben der Sozialhilfe sollen mögliche Ansprüche an die Sozialversicherungen wie Arbeitslosenversicherung (ALV), Invalidenversicherung (IV), Pensionskasse, Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Ergänzungsleistungen, Krankenkassenprämienverbilligung (IPV) etc. abgeklärt werden. Siehe dazu unsere Informationen zum Thema «Versicherung» und «Recht».

Neben den öffentlichen Institutionen existieren es eine grosse Anzahl an kirchlichen und privaten Beratungs- und Anlaufstellen. Diese klären die Ansprüche und helfen unbürokratisch und handfest, teilweise auch mit Soforthilfen wie Übernachtungsmöglichkeiten oder Essensabgaben.

Auch Epi-Suisse berät Betroffene, die mit finanziellen Engpässen kämpfen und unterstützt, die richtige Anlaufstelle und Entlastung zu finden. Kontaktieren Sie unsere Beratung, falls Sie Rat brauchen.

Recht

Menschen mit Epilepsie und Eltern epilepsiebetroffener Kinder sind mit einer Vielzahl von juristischen Fragen konfrontiert. Insbesondere sozialversicherungsrechtliche Fragen prägen den Alltag.

Weiter stehen aber auch Fragen um die Selbstständigkeit oder Unterstützung im Alltag eines Erwachsenen oder eines Kindes, das bald die Volljährigkeit erreicht, im Zentrum. Brauche ich einen Beistand oder mein volljähriges Kind? Wer soll der Beistand sein und welche Bereiche sollen geregelt werden? Diese und weitere Fragen sind im Erwachsenenschutzrecht festgelegt, das 2013 in Kraft trat und das Vormundschaftsrecht ablöste.

Die Selbstbestimmung der betroffenen Menschen soll im neuen Recht besonders gestärkt werden. Statt wie bis anhin Laien sollen nun Fachleute individuelle Unterstützung mit massgeschneiderten Beistandschaften bieten. Was muss wann und wo unternommen werden, damit Menschen mit Epilepsie ihre Ansprüche frühzeitig erkennen und anmelden können? Welche Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Epi-Suisse unterstützt Sie bei sozialversicherungsrechtlichen Fragen und Fragen zum Erwachsenenschutzrecht und vermittelt Ihnen Kontakte zu Experten in diesem Bereich. Nehmen Sie hierfür mit uns Kontakt auf.

Die folgenden beiden Rechtsberatungsstellen und Online-Informationen helfen ebenfalls weiter:

Beratungsstellen

Epi-Suisse unterstützt Sie bei sozialversicherungsrechtlichen Fragen und Fragen zum Erwachsenenschutzrecht und vermittelt Ihnen Kontakte zu Experten in diesem Bereich.

Epi-Suisse

Schweizerischer Verein für Epilepsie
Seefeldstrasse 84, 8008 Zürich
T +41 43 488 68 80

info@epi-suisse.ch

Epi-Suisse

Association suisse de l’Epilepsie
Avenue de Beaulieu 9, 1004 Lausanne
T +41 21 729 16 85

info@epi-suisseromande.ch

Epi-Suisse

Associazione svizzera per l’Epilessia
Martino Regazzi, Istituto ricerche di gruppo
Via Breganzona 16, 6900 Lugano
T +41 76 577 58 97

martino.regazzi@epi-suisse.ch