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Epilepsie im Alter 2017-09-01T07:05:09+00:00

Epilepsie im Alter

Die sogenannte Altersepilepsie ist die dritthäufigste Krankheit des Nervensystems im Alter, nach Demenz bzw. Alzheimer und Schlaganfall. Mit der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung und der verbesserten medizinischen Versorgung hat die Zahl der Erkrankungen insgesamt zugenommen.

Von einer Epilepsie im höheren Lebensalter spricht man, wenn nach dem 65. Lebensalter epileptische Anfälle auftreten, welche nicht bereits seit der Kindheit bestehen. Etwa bei jedem zweiten Betroffenen ist die Ursache der Altersepilepsie eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Daneben sind Kopfverletzungen, Demenzerkrankungen oder Hirntumore weitere mögliche Ursachen.

Epilepsien, die erst im fortgeschrittenen Alter auftreten, bergen das Risiko, dass mögliche Anfälle von den behandelnden Ärzten gar nicht als Epilepsien erkannt werden. Hat die Grossmutter immer wieder kurze Absenzen und ist danach nicht sofort orientiert, wird dies von Angehörigen manchmal vorschnell als «Ja, das Alter halt» abgetan. Teilweise verwechseln auch Ärzte die Symptome eines Anfalls mit beginnender Demenz. Sofort stehen dann Fragen nach Unterbringung und Unterstützung im Alltag im Raum. Das Problem dabei: Richtig diagnostiziert, kann man altersbedingte Epilepsien gut behandeln und damit älteren Menschen auch sehr viel länger ein Leben in Selbstständigkeit ermöglichen.

Doch auch mit einer korrekten Diagnose leben ältere Menschen häufig alleine und sind deshalb bei einem epileptischen Anfall grösseren Risiken ausgesetzt. Unterstützung bieten hier Hilfsmittel im Alltag.

Epilepsie im Alter

Die Fachorganisation Schweizerische Epilepsie-Liga hat zum Thema «Epilepsie im Alter» einen besonderen Infoflyer herausgegeben.

 

Infoflyer