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Beziehung 2017-07-31T12:29:31+00:00

Beziehung

Bei den meisten Menschen mit Epilepsie sind eine Partnerschaft, Heirat und Kinder so selbstverständlich wie bei Menschen ohne Epilepsie. Allerdings ist die nicht epilepsiebetroffene Partnerin bzw. der nicht epilepsiebetroffene Partner stets von der Krankheit mit-betroffen.

Der Partner oder die Partnerin sollte keine Mühe bekunden mit den ab und zu auftretenden Anfällen, auch in Gesellschaft anderer Menschen. Weiter sollte der Partner/die Partnerin auch bereit sein, krankheitsbedingte Einschränkungen etwa im Sport (Stichwort Schwimmen), beim Autofahren oder bei Freizeitaktivitäten wie Ausgehzeiten zu akzeptieren und darauf Rücksicht zu nehmen. Wie in jeder intakten tragfähigen Beziehung sind das gegenseitiges Einfühlungsvermögen, das Vertrauen und die Offenheit notwendig, sich über die eigenen Ängste und Sorgen auszutauschen.

Gelegentlich suchen sich Menschen bewusst oder unbewusst einen Partner/eine Partnerin mit einer Krankheit, um diesen umsorgen und betreuen zu können. Ein solches Beziehungsmodell beruht nicht unbedingt auf der Gleichwertigkeit der beiden Partner und kann längerfristig zu bedeutenden Konflikten führen. Im gemeinsamen Gespräch lohnt es sich deshalb die Auswirkungen der Epilepsie auf die Beziehung und die unterschiedlichen Rollen mit der dazugehörenden Verantwortung zu thematisieren.

Glück bewirkt Wunder

Epi-Suisse hat in einem Portrait die Geschichte von zwei Epilepsiebetroffenen aufgegriffen, die sich gefunden haben. Heute sind sie sich gegenseitig die wichtigste Stütze im Alltag.

 

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Auswirkungen der Epilepsie auf die Sexualität

Die Medikamente zur Behandlung der Epilepsie und die Epilepsie selbst, können sich auf die Sexualität auswirken. Als Nebenwirkung können das sexuelle Verlangen (Libido), die Erregungsfähigkeit und der Orgasmus davon betroffen sein. Dies betrifft sowohl die Frauen wie auch die Männer, hängt jedoch von der Epilepsieart und den eingesetzten Antiepileptika ab. So sind Erektionsstörungen für Männer mit Epilepsie ein häufiges Problem. Bei den Frauen können hormonelle Störungen mit Zyklusunregelmässigkeiten und massive Gewichtszunahme ein Problem darstellen. In diesem Fall ist ein vertrauensvolles Gespräch mit dem behandelnden Neurologen wichtig.

Buchtipp: Ehen zerbrechen leise

Ehen zerbrechen am Alltag, das Zerbrechen fängt mit winzig kleinen Rissen an. In seinem Buch „Ehen zerbrechen leise“ umreisst der Paartherapeut Peter Angst, wie man Risse in der Partnerschaft rechtzeitig erkennt und darauf reagiert. Das Buch ist in der Mediathek ausleihbar oder ist in der Buchhandlung erhältlich (ISBN 3-7296-0617-4).

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