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Partnerschaft 2017-06-21T13:12:31+00:00

Partnerschaft

Als Partner oder Partnerin von Epilepsiebetroffenen sind Sie von der Krankheit mit-betroffen. Im Alltag begleitet die Angst vor dem nächsten Anfall die Angehörigen auf Schritt und Tritt. Im Umgang mit Behörden engagieren sich Partner und Partnerinnen häufig sehr stark mit oder übernehmen sogar vollständig die Aufgabe, die Korrespondenz oder Verhandlungen mit Versicherungen zu führen. Sind Kinder da, stellen sich Fragen, ob und in welchem Umfang der betroffene Partner Betreuungsaufgaben übernehmen kann. Durch die häufigen finanziellen Einschränkungen durch die Epilepsie, bekommt die Berufstätigkeit des Partners/der Partnerin als Ernährer oder Ernährerin der Familie ein besonderes Gewicht. Das kann, sollte es dem/der PartnerIn mal gesundheitlich schlechter gehen, auch den Druck auf die ganze Familie massiv erhöhen. Wo Partnerinnen oder Partner schliesslich in die Rolle von Pflegenden rutschen, droht die Beziehung und auch die Sexualität in der Beziehung auf der Strecke zu bleiben.

Engster Angehöriger/engste Angehörige eines chronisch kranken Menschen zu sein wird häufig unterschätzt – nicht zuletzt von den Betroffenen selber. Die eigene Rolle in der Partnerschaft zu hinterfragen, Ängste und Sorgen im Hinblick auf die Krankheit zu teilen, den eigenen Bezug zur Krankheit zu klären und zu reflektieren, hilft im Alltag, eine lebendige Partnerschaft zu erhalten und auch, wo nötig, Grenzen zu setzen.

 

Epilepsie-Schulung für Erwachsene

Epi-Suisse bietet mit dem Kurs «Leben mit Epilepsie» eine besondere Epilepsie-Schulung für erwachsene Betroffene und ihre Angehörigen an. Ziel ist es, im Alltag einen besseren Umgang mit der Krankheit zu finden. Erfahren Sie hier mehr dazu:

Epilepsie-Schulungen